Ein Jahr im Brief — Briefe, Heimat, Leben
02.03.2011
»In meiner Erinnerung war das einmal anders, jedenfalls für meine drei Geschwister und mich. Im Schulhaus von Groß Grenz war es ein großer Hausstand, das Haus der Eltern, darin auch Groß-
eltern, viel Wirtschaft, Tiere... Man selbst fühlte sich "zugehörig", es war"Heimat".«
Die Befähigung, die der Mensch besitzt, sich Werkzeuge zu Nutze zu machen – erst einmal sie und ihre innewohn-enden Möglichkeiten zu erdenken, zu kreieren über ein Maß weit über bloße lebenserhaltende grundlegende Innovationen hinaus, weit hinein in einen Bereich den wir heute unter »Kultur« und die »schönen Künste« verorten, potenziert unser Vermögen unserem selbst, unserer Individualität einen größtmöglichen Ausdruck zu verleihen.
Wir sind in der Lage, durch ein innewohnendes Verstehen und Verständnis, das sich im Menschsein begreift, durch Zuhilfenahme angeeigneter Werkzeuge und dem erlernten Umgang mit den selbigen Emotionen treffsicherer und eingängiger uns selbst und dem Gegenüber zu vermitteln. So wie jeder Einzelne das Werkzeug in den gegebenen Möglichkeiten und Spektren seinen eigenen Bedürfnissen anpasst, so werden wir selbst durch das Werkzeug, die Technologie – in diesem Falle die des Schreibens – geformt;
die Wachheit des Intellekts wird befördert.
17.03.2011
»Sein Leben ist auf Familie, Partnerschaft, Gemeinschaft gegründet. Ich weiß gar nicht, wie es anders durchzustehen wäre.«
»Fünf Sinne hat der Mensch. Und er ist nicht allein. Er sollte es nicht sein.«